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Herzlich willkommen

Wer ist die AwoCaDo?

Die Gesellschafter und Gründer der AwoCaDo Integrationsbetriebe Gemeinnützige GmbH sind:

 

Awo Ca Do
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die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Waldshut e.V., der Caritasverband Hochrhein e.V. und der Evangelische Kirchenbezirk Hochrhein.

 

Die genannten Gesellschafter arbeiten seit Jahrzehnten für und mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen im Landkreis Waldshut. Die AwoCaDo Integrationsbetriebe gemeinnützige GmbH wurde speziell für dieses Vorhaben gegründet.


Gegenstand des Unternehmens: Die Förderung der Arbeitsbefähigung und beruflichen Qualifikation gefährdeter oder schwer vermittelbarer oder behinderte arbeitsloser Personen, insbesondere Langzeitarbeitsloser oder sonstiger benachteiligter Personen durch das Angebot von Arbeit, Berufsförderung und sozialpädagogischer Betreuung. Zu diesem Zweck werden insbesondere Gastronomie- und Hotelbetriebe im Landkreis Waldshut geführt. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer/Innen im Sinne wie oben und sonstige Arbeitnehmer/Innen in einem Betrieb des ersten Arbeitsmarktes gemeinsam ausgebildet und beschäftigt werden.

 

Warum?

Trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten und dem Einsatz von Integrationsfachdiensten stoßen die Integrationsbemühungen von schwer behinderten Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt auf besondere Schwierigkeiten im Landkreis Waldshut. Angeregt durch den positiven Verlauf des Integrationsprojekt Hofgut Himmelreich in Kirchzarten und die Rückmeldungen des Integrationsfachdienstes über den wachsenden Bedarf an solchen Arbeitsplätzen, insbesondere im Bereich der Schnittstelle Schule und Beruf, möchte die AWOCADO gGmbH Arbeitsplätze im Bereich Hotel und Gastronomie schaffen.

 

Mit dem Landkreis Waldshut sowie den Kommunalverband Jugend und Soziales (KVJS) ist diese Vorhaben abgestimmt und in die bestehenden Strukturen – Netzwerkkonferenz und Koordinierungskreis eingebunden (darin vertreten sind: Landratsamt (Eingliederungshilfen), Amt für berufliche Eingliederung, Vertreter der G + F –Schulen, Integrationsfachdienste, Arbeitsagentur, Vertreter von WfbM, Integrationsamt).

 

Was ist das Ziel?

Ziel ist es im Landkreis Waldshut an verschiedenen Standorten Integrationsbetriebe für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Mit dem „Hotel St. Fridolin“ in Bad Säckingen entsteht der erste Betrieb, der Zweite folgt 2014 mit dem "Hotel Rheinsberg". Menschen mit vorrangig geistiger Behinderung sollen mit Mitarbeitenden ohne Behinderung in diesen Betrieben auf betriebswirtschaftlich gesicherter Basis nach den Richtlinien für Integrationsbetriebe (Definfition, Voraussetzungen usw. zur Anerkennung als Integrationsbetrieb) des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg zusammenarbeiten.

 

Wer ist die Zielgruppe?

Menschen mit vorrangig geistiger Behinderung aus dem Landkreis Waldshut, die in der Lage sind, ihren Arbeitsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln selbständig zu erreichen. Sie sollen weiter in der Lage sein, mindestens 50% der Arbeitsleistung eines nicht behinderten Mitarbeiters zu erbringen. Ferner sollte hinsichtlich Lernfähigkeit und einer selbständigen Lebensführung ein Entwicklungspotential sichtbar sein. Es ist angedacht in der ersten Ausbauphase (Hotel ST. Fridolin) bis zu 5 Menschen mit Behinderung und zweiten Ausbauphase (Gasthaus Römerhof) bis zu 8 weiteren Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.

 

Wer sind die Betriebe der AwoCaDo gGmbH?

Das Hotel St. Fridolin in Bad Säckingen mit 39 Betten in 25 Zimmern, für Radfahrer, Tagungen, Familien und Geschäftsreisende und das neue Hotel Rheinsberg mit 26 Zimmern für den gehobenen Anspruch. Der Einzugsbereich erstreckt sich über den kompletten südlichen Lankreis von Wallbach bis Küssaberg. 

 

Wer sind die Partner?

Die AwoCaDo wird gefördert durch den Landkreis Waldshut Tiengen, das Integrationsamt des KVJS sowie durch Aktion Mensch.

 

Was ist Inklusion?

Inklusion im Sinne der UN-BRK bedeutet für uns, dass allen Menschen von Anfang an in allen gesellschaftlichen Bereichen- und Ereignissen eine selbstbestimmte Teilhabe möglich ist. Menschen mit und ohne Behinderungen spielen, lernen, wohnen und arbeiten, kurzum leben gemeinsam. Behinderte Menschen leben nicht in Sondereinrichtungen, sie nehmen teil an allen Aktivitäten und Angeboten, die nicht behinderten Menschen offen stehen. Um ein solches selbstverständliches Miteinander zu gewährleisten, schafft die Gesellschaft die notwendigen Voraussetzungen - mit Hilfe von Aufzügen und Rampen, Dolmetschung für Gehörlose, Verwendung von leichter Sprache, Blindenleitsystemen und anderen Unterstützungsformen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Nicht der behinderte Mensch passt sich an, sondern die Gemeinschaft sorgt dafür, dass ihre Angebote für alle zugänglich sind. Da es sich um einen (gesellschaftlichen) Prozess handelt, bei dem vor allem am Anfang bestehende Strukturen im Sinne der UN-BRK schrittweise verändert werden müssen, gelten auch Beispiele als inklusiv, die zunächst keine vollständige Veränderung, sondern eine teilweise herbeiführen (Inklusion als Prozess).